Schädlingsbekämpfung

Schädlingsbekämpfung - Integratet Pest Management IPM

In ihrem natürlichen Lebensraum bilden Insekten, Spinnentiere, Ratten, Mäuse, Tauben usw. einen wichtigen Teil des Ökosystems „Erde“. Wenn sie sich in Gebäuden stark vermehren können sie allerdings erheblichen Schaden anrichten. In diesem Fall werden sie als Schädlinge und Lästlinge bezeichnet.

Die Bedingungen für eine ungehinderte Massenvermehrung werden durch die Lebensweise des Menschen geschaffen. Beheizte Räume, Vorratshaltung, Schutz vor natürlichen Feinden und ausreichend Nahrung bilden die ideale Grundlage.

Dort, wo Schädlinge oder Lästlinge beobachtet werden, reagieren die betroffenen Menschen äußerst zurückhaltend und suchen die Ursache in mangelnder Sauberkeit und Hygiene bei den verantwortlichen Personen.

Die Mobilität der Menschen und der globale Welthandel, der uns vielfältige Produkte aus aller Welt verschafft, sorgt unter anderem dafür, dass andere Tierarten in unseren Lebensraum eingeschleppt werden. Da diese Arten bei uns keine natürlichen Feinde haben, sind ihre Überlebenschancen recht gut.

Die Tiere werden beispielsweise mit Verpackungen eingeschleppt oder wandern durch Fenster, Spalten, Kabelkanäle, Fernheizungen, Abwasserrohre und andere bauliche Gegebenheiten in den Wohnbereich ein.

Schädlinge sind nach allgemeinem Verständnis alle Tiere, die nach Art, Lebensweise oder Verbreitung dem Menschen Schaden zufügen können.

Für die praktische Arbeit in der Schädlingsbekämpfung ist die folgende Einteilung üblich:

  • Hygieneschädlinge / Gesundheitsschädlinge - übertragen Krankheitserreger auf Mensch und Tier
  • Lästlinge - werden überwiegend als lästig empfunden
  • Vorratsschädlinge - befallen und zerstören Lebensmittel und Futtervorräte
  • Materialschädlinge - zerstören Materialien tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Für eine erfolgreiche Bekämpfung sind die Befallsermittlung, die Auswahl der geeigneten Bekämpfungs-Methode/-Mittel sowie die Befallsüberwachung von entscheidender Bedeutung.